Wie war damals die Reaktion der Künstler im 19. Jahrhundert bezüglich der Situation der Arbeiter

Frage gestellt von Kleines93 Frage von Kleines93     Erstelldatum erstellt  am Samstag, 2. April 2011

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2 Antworten zu: Wie war damals die Reaktion der Künstler im 19. Jahrhundert bezüglich der Situation der Arbeiter



  • aber hallo du hast mir wirklich sehr geholfen. nur bleibt mir jetz immer noch die frage offen : wie war die reaktion der Künstler? das hab ich jetz immer noch nicht ganz verstanden. könntest du mir da irgendwie nochmal kurz auf die sprünge helfen in 2-3 sätzen.
    sonst ein riesen danke (:
    & ich werde dich informieren (;


    beantwortet von Kleines93 beantwortet von Kleines93
    Erstelldatum erstellt am Freitag, 8. April 2011
    kommentiert von progress456 kommentiert von progress456 am Montag, 11. April 2011
    Hi,muß mich natürlich wieder melden;danke für Reaktion.Ja,jetzt wird´s erst so richtig schwer betreffs der "Reaktion der Künstler". Die war natürlich unterschiedlich.Die einen haben sich zu jener Zeit geäußert,öffentlich,entweder durch Schrift,Bild oder Lied. Andere haben dabei natürlich keine Stellung bezogen,weil sie mehr künstlerisch als politisch tätig waren. Man kann natürlich die Frage nicht verallgemeinern. Es kam meiner Meinung wesentlich darauf an bzw. hing davon ab,aus welchen Verhältnissen sie stammten,waren sie in einer Arbeiterfamilie aufgewachsen,waren die Eltern sogenannte Bürgerliche u. ä. Das sollte auch so gedeutet werdenx,welchen gesellschaftlichen Stand sie hatten. Da würde ich als Beispiel schon "Die Weber" von Gerhart Hauptmann belegen.Er war ein bürgerlich-humanistischer Schriftsteller;in seinem frühen Schaffen führender Vertreter naturalistischer Dichterkreise.Mit seinen von hohen humanitären Idealen getragenen gesellschaftskritischen Stücken,die sich durch die tiefgründige Gestaltung des Milieus und der Charaktere einfacher werktätiger Menschen auszeichneten,erlangte er Weltgeltung,wie z. B. "Vor Sonnenaufgang" (1889), "Der Biberpelz" (1893), "Florian Geyer" (1896), "Fuhrmann Henschel" (1898). G. Hauptmanns reifstes Werk "Die Weber" (1892),in dem das Proletariat in der Gesamtheit als Handlungsträger erscheint,ist bereits dem kritischen Realismus zuzurechnen. Er schuf dann später noch andere Werke,wie Drama und Epik,bewahrte jedoch immer eine humanistische Grundhaltung.Für seine Werke erhielt er auch einen Nobelpreis. So,sieh mal,ob Du etwas daraus machen kannst.Also,in diesem Sinne,viel Erfolg und gutes Gelingen - tschüs,ciao & bye!



  • Sehr allgemein gehalten diese Frage! So kann man auch nur allgemein bemerken,daß sich viele Künstler mit der damaligen Situation - auch mit der "Situation der Arbeiter auseinandergesetzt haben. Das betrifft künstlerisch Gebiete wie Musik,Schriftwerke,Romane,Bilder,Zeichnungen,Radierungen und teilweise auch Plastiken. Ich nenne hier nur einmal von vielen Adolph von Menzel (1815 bis 1905),Maler,Graphiker und Zeichner.


    beantwortet von progress456 beantwortet von progress456Sehr aktives und kompetentes Mitglied bei schlauefragen.de
    Erstelldatum erstellt am Sonntag, 3. April 2011
    kommentiert von progress456 kommentiert von progress456 am Freitag, 15. April 2011
    Hi,Kleines;wollte nur mal kurz fragen,wie das nun gestern bei Dir so gelaufen ist? Welche Note bekamst Du für welches Thema?
    kommentiert von Kleines93 kommentiert von Kleines93 am Sonntag, 10. April 2011
    aber hallo du hast mir wirklich sehr geholfen. nur bleibt mir jetz immer noch die frage offen : wie war die reaktion der Künstler? das hab ich jetz immer noch nicht ganz verstanden. könntest du mir da irgendwie nochmal kurz auf die sprünge helfen in 2-3 sätzen.
    sonst ein riesen danke (:
    & ich werde dich informieren (;
    kommentiert von progress456 kommentiert von progress456 am Donnerstag, 7. April 2011
    Ja,Kleines,gut,daß Du nochmals reagiert hast.Jetzt ist doch ein konkreter Hinweis von Dir gekommen - das,was ich meinte. Ich schlage Dir vor das Thema "Weberaufstand",da brauchst Du nicht erst "ein Schloß in Österreich",und "der Hirsch brauch auch nicht über´n Bach zu springen". Also,es gab in der deutschen Geschichte Zeiten,wo sich viele Leute auf Grund der politischen Ereignisse und Situationen nicht zurechtfanden;das betraf vor allem die Arbeiter,also "das niedrige Volk",wie es die Obrigkeit nannte. So eine Situation betraf auch den Weberaufstand,wo auch das "Lied der schlesischen Weber" auftaucht. Der Weberaufstand von 1844 war ein spontaner Aufstand hungernder schlesischer Weber in Langenbielau und Peterswaldau,durch preußische Truppen brutal niedergeschlagen;führte zu einem Aufschwung der politischen Massenbewegung und beschleunigte die Entwicklung des proletarischen Klassenbewußtseins in der Arbeiterklasse;das bedeutete erste offene Auseinandersetzung des deutschen Proletariats mit der kapitalistischen Ausbeuterklasse. Aus dieser konkreten Zeit muß man das Gedicht "Die schlesischen Weber" von Heinrich Heine (1844),das Drama "Die Weber" von Gerhart Hauptmann (1892) und den Grafikzyklus "Ein Weberaufstand" von Käthe Kollwitz (1895/98) nennen. Von den zahlreichen "Zeitgedichten" der vierziger Jahre,die aus Zensurrücksichten nicht in den gleichnamigen Zyklus der in Deutschland verlegten "Neuen Gedichte" aufgenommen werden konnten,ist das bedeutendste das unter dem Eindruck der Weberaufstände in Langenbielau und Peterswaldau (Juni 1844) entstandene Lied "Die schlesischen Weber" (1844). Geflügelt wurde vor allem die Schlußformel der rahmenden Strophen 1 und 5. Im düstern Auge keine Träne,Sie sitzen am Webstuhl und fletschen die Zähne. "Deutschland (Strophe 5:Altdeutschland),wir weben dein Leichentuch,Wir weben hinein den dreifachen Fluch - Wir weben,wir weben!..." Zwischen 1830 und 1848 ist auch der "Hymnus" (gedruckt 1869) entstanden mit dem gleichlautenden Anfangs- und Schlußsatz: "Ich bin das Schwert,ich bin die Flamme",der deutlich an einen der unter dem Eindruck der Julirevolution entstandenen,in das zweite Buch der Denkschrift "Ludwig Börne" eingerückten "Briefe aus Helgoland" anklingt:"Ich bin der Sohn der Revolution.Ich bin ganz Freude und Gesang,ganz Schwert und Flamme!" Letzteres siehe im Zusammenhang zur damaligen Lage. Ich glaube,Dir doch etwas geholfen zu haben.Was Du daraus machst,liegt jetzt bei dir.Dein Vortrag geht ja heute in einer Woche über die "Bühne",viel Glück! Informiere mich gelegentlich noch einmal,damit ich mir ein "Bild" machen kann! Tschüs,bye und ciao.
    kommentiert von Kleines93 kommentiert von Kleines93 am Mittwoch, 6. April 2011
    tut mir leid , aber ich war verzeifelt (:
    & wusste nich so genau wie ichs beschreiben soll.
    also meine lehrerin hat mir 3 zur auswahl gegeben .
    einmal : - das lied der weber
    - es liegt ein schloss in Österreich oder
    - springt der Hirsch übern Bach

    halten muss ichs erst am 14.4.
    hab gott sei dank noch etwas zeit.
    & jetz schon mal ein großes Danke für deine hilfe (:
    kommentiert von progress456 kommentiert von progress456 am Montag, 4. April 2011
    Ja,Kleines,jetzt wirst Du etwas genauer beim Kommentar.Es bezieht sich also auf Dein zu haltendes Musikreferat.Ja,da spielt natürlich die Geschichte dieser Zeit eine große Rolle.Aber das ist sehr umfangreich,das hier an dieser Stelle aufzulisten,würde den Rahmen sprengen. Um welches Arbeiterlied geht es denn? Teile mir mal kurz den Titel mit,vielleicht läßt sich daraus etwas "schmieden"! Nun kommt´s natürlich darauf an,wann Du das Referat halten sollst!? Ciao.
    kommentiert von Kleines93 kommentiert von Kleines93 am Sonntag, 3. April 2011
    danke (:
    ja ich muss in meinem musikreferat drüber sprechen wie die reaktion der Künstler damals war.
    mein thema ist ein arbeiterleid aus dem 19. Jahrhundert & ich soll auf die Situation der Arbeiter eingehen & eben wie die reaktion der Künstler war. nur bin ich ziemlich hilflos & kann ich find auch dazu nichts . .


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