Ja, Ariska, das wird wohl bis morgen nicht klappen mit dem Er-
scheinen meines Beitrages; ich mache es trotzdem.
Verfolge das mal alles: Ehe die Antworten reingehen, kann viel
Zeit vergehen. Ich bin so oft darüber verärgert...!
Hier geht es im ganzen um die beiden Fakten Scheinliebe und
echte Liebe: William Shakespeare präsentiert Romeo in den
ersten Szenen des Dramas als melancholischen Liebhaber.
Romeo spielt hier lediglich eine Rolle; seine Liebe ist nicht
wirklich tief empfunden, sondern nur eine Pose.
Darauf weist seine Sprache hin, die in der Tradition der Sonett-
Mode (Sonett ist die aus 14 Versen bestehende Gedichtform, die
in zwei vier- und zwei dreizeiligen Strophen gegliedert ist)
der damaligen Zeit steht (zu der auch W. Shakespeare beitrug):
Übertreibungen, Anspielungen, Paradoxien, endlose Beschwörungen
der unerwiderten Liebe.
Romeo ist nicht in Rosalinde verliebt, sondern verliebt in
seine eigene Idee. Diese ichbezogene narzißtische Liebe
(Narziß, schöner Jüngling der griechischen Sage; verschmähte
die Liebe der Nymphe ECHO, die die Rache der Götter verflehte.
Narziß verliebte sich in sein Spiegelbild, verzehrte sich in
Liebe und wurde in eine Narzisse verwandelt) kontrastiert
W. Shakespeare mit der echten Liebe, die über bloße Attitüden
(komödiantisches Auftreten) hinauswächst und eine radikale
Änderung des eigenen Verhaltens fordert.
Man erfährt auch in der Handlung näheres über Romeo (Sohn der
Montagues). Er meidet das Elternhaus und ist sehr unglücklich.
Benvolio ermittelt, daß es die unerfüllte Liebe zu der schönen
Rosalinde ist, die ihn quält. Er sieht Julia (Tochter der Capulets) und ist auf den ersten Blick so verliebt in sie wie
sie in ihn. Schnell vergißt Romeo Rosalinde.

beantwortet von
progress456

erstellt
am Donnerstag, 19. Januar 2012
Ja, Ariska, das wird wohl bis morgen nicht klappen mit dem Er-
scheinen meines Beitrages; ich mache es trotzdem.
Verfolge das mal alles: Ehe die Antworten reingehen, kann viel
Zeit vergehen. Ich bin so oft darüber verärgert...!
Hier geht es im ganzen um die beiden Fakten Scheinliebe und
echte Liebe: William Shakespeare präsentiert Romeo in den
ersten Szenen des Dramas als melancholischen Liebhaber.
Romeo spielt hier lediglich eine Rolle; seine Liebe ist nicht
wirklich tief empfunden, sondern nur eine Pose.
Darauf weist seine Sprache hin, die in der Tradition der Sonett-
Mode (Sonett ist die aus 14 Versen bestehende Gedichtform, die
in zwei vier- und zwei dreizeiligen Strophen gegliedert ist)
der damaligen Zeit steht (zu der auch W. Shakespeare beitrug):
Übertreibungen, Anspielungen, Paradoxien, endlose Beschwörungen
der unerwiderten Liebe.
Romeo ist nicht in Rosalinde verliebt, sondern verliebt in
seine eigene Idee. Diese ichbezogene narzißtische Liebe
(Narziß, schöner Jüngling der griechischen Sage; verschmähte
die Liebe der Nymphe ECHO, die die Rache der Götter verflehte.
Narziß verliebte sich in sein Spiegelbild, verzehrte sich in
Liebe und wurde in eine Narzisse verwandelt) kontrastiert
W. Shakespeare mit der echten Liebe, die über bloße Attitüden
(komödiantisches Auftreten) hinauswächst und eine radikale
Änderung des eigenen Verhaltens fordert.
Man erfährt auch in der Handlung näheres über Romeo (Sohn der
Montagues). Er meidet das Elternhaus und ist sehr unglücklich.
Benvolio ermittelt, daß es die unerfüllte Liebe zu der schönen
Rosalinde ist, die ihn quält. Er sieht Julia (Tochter der Capulets) und ist auf den ersten Blick so verliebt in sie wie
sie in ihn. Schnell vergißt Romeo Rosalinde.
Termin?